Die Macht der Gewohnheit vs. Der Reiz des Neuen

Change came in disguise of revelation, set his soul on fire
She says she always knew he'd come around
And the decades disappear like sinking ships
But we persevere, God gives us hope
But we still fear what we don't know

(A Dustland Fairytale - The Killers)

 

Heute war wieder einer dieser Tage, die auf eine von diesen schlafarmen Nächten folgen und von Verwirrung und Müdigkeit beherrscht werden. Und weil ich zum Glück nicht lange von der Schule abgelenkt wurde, hatte ich Zeit um über ein paar generelle Sachen nachzudenken. Unter anderem der Gegensatz Alt & Neu. Ich weiß nicht, ob es eine Frage von Temperament oder Lebenserfahrung ist, aber offenbar gibt es zwei gegensätzliche Verhaltensweise zu denen wir neigen können. Oder sollte man sagen, es gibt zwei Typen von Menschen?

Typ A mag die Regelmäßigkeit und verlässt sich auf Vertrautes. Warum sollte man etwas anders machen, wenn es funktioniert? Die Scheu vor dem Unbekannten ist so groß, dass man auch bei Unzufriedenheit lieber bei bewährten Methoden bleibt. Denn immerhin wird man so vor unliebsamen Überraschungen verschont.

Typ B kann nicht lange an einem Ort bleiben, hat weder Stammlokal noch einen festen Hausarzt. Egal ob bei Frisur, Auto, Fernseher oder Partner - es gilt die Devise neuer = besser. Bei dem Tempo, dass uns die Technik in Sachen Veränderungen vorlebt, ist es eine Herrausforderung immer auf dem neusten Stand zu sein. Aber eine sehr verlockende, wer kann sich schon dem geheimnissvollen, verheißungsvollem Glitzern einer echten Neuheit entziehen?

Der Museumsbesuch heute wäre ein Beleg dafür, dass Typ A dominiert und B nur für ein paar einsame Jetsetter gilt. Denn es ist deutlich: Wir hängen einfach an Traditionen, Geschichte und anderem altem Kram. Selbst Dingen, die niemand mehr braucht, trauern wir nach und stellen sie aus. Ein kurzer Aufenthalt in einem Einkaufszentrum wird jedoch fürs Gegenteil sprechen: Neues ist gefragt. Und zwar sehr. Letzendlich kommt es natürlich darauf an, um was es sich handelt und ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Mensch einen Hang zu beiden Seiten hat. Das ist schließlich auch gut so. Wenn alle Typ A wären, würden wir noch in Höhlen leben, weil wir nie den Drang verspürt hätten dies zu ändern. Wenn alle Typ B wären, wäre unsere Spezies vermutlich ausgestorben. Wir wollen etwas von beidem und wir brauchen etwas von beidem. Und manchmal entdecken wir eine neue Seite an jemandem, den wir schon seit Jahren kennen. Oder wir merken, dass wir auch unsere neuen Freunde in unser altbewährtes Schema passen.

Was mich angeht, ich entledige mich meiner altbekannten Verwirrung auf ganz neue Weise: in diesem ganz frischem Blog

 

 

13.5.09 16:38

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hallia / Website (13.5.09 16:47)
huhu du.
aus a & b mach c. Ich bin typ c. heißt so viel wie: zu anders für diese Welt. Ich mag meine gewohnheiten, aber ich liebe es auch, mich in Gefahr zu bringen. von wegen Risiko und so.
weißt schon, dass du mich jetzt als dauer-kommi-er hast, ne?
liiiiebe. <3


(13.5.09 21:00)
a²+b² = c² ... wollt ich nur mal so sagen ne... heißt: wenn ein gewohnheitsmensch zum Quadrat und eine Mirja ein kind zeugen.... dann wird es ein c²... *zu haily guck* vllt bist du ja ein c² =)

toller blog... irgendwie anspruchsvoller als meien hundeknochen geschichte damals xD

aaaaaaaaaaaaaaaaa


Hallia / Website (13.5.09 21:48)
Ähm wie jetzt? Mirja? hää?


(14.5.09 22:00)
mirja= prototyp des typs B zum quadrat *gg*

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